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Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine komplementärmedizinische, sehr wirksame und risikoarme Heilmethode mit einem äußerst breiten Anwendungsbereich bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen.

Sie ist eine Bereicherung für die medizinische Praxis und neben klassischen schulmedizinischen Behandlungsformen eine nicht nur ergänzende, sondern häufig viel mehr Erfolg versprechende Methode.

Neuraltherapie bedeutet die Injektion von Lokalanästhetika, insbesondere Procain, an Muskel- und Nervenstrukturen, in Gefäße, an Ganglien (Nervenknoten) sowie an Störfeldern. Dies bewirkt über eine kurzfristige Blockade der das jeweilige Gebiet versorgenden Nerven und über eine Entschlackung der Grundsubstanz (Substanz zwischen den Zellen) eine Regulierung der Körperfunktionen.

Sie ist eine Regulationstherapie basierend auf Segmentbehandlungen und Störfeldern.

Der menschliche Körper ist in sogenannte Segmente unterteilt. Jedem Segment ist ein eindeutig definierter Bereich der Haut, der Muskulatur, des Bindegewebes, der Gefäße und der Knochen/Gelenke zugeordnet. Diese definierten Bereiche stehen jeweils über einen zugehörigen Nerv mit einem Segment des Rückenmarkes in Verbindung. Diesem Rückenmarkssegment ist ebenso ein inneres Organ über einen Nerven zugeordnet.

Somit ist über die Injektion in einen bestimmten Hautbereich z.B. eine Wirkung am zugehörigen inneren Organ möglich.

Beim Störfeld handelt es sich um einen chronischen Reizzustand an irgendeiner Stelle des Körpers. Indem dieser chronische Reizzustand die regulativen Gleichgewichte im Körper schwächt, kann ein Störfeld zur Ursache für Erkrankungen werden. Typischerweise ist ein Störfeld stumm, d. h. es ist schmerz- und beschwerdefrei, kann sich manchmal jedoch bei Wetterwechsel melden.

Etwa 70% der Störfelder liegen im Kopf- Halsbereich, am häufigsten sind hier die Tonsillen (Mandeln) oder Narben nach Entfernung der Tonsillen sowie der Zahn-Kiefer-Bereich betroffen, es folgen Nasennebenhöhlen und Mittelohrbereich.

Weitere wichtige Störfelder sind Narben am gesamten Körper, stattgehabte Frakturen, der gynäkologische Bereich und die Prostata, der Darm, Oberbauchorgane und Lunge.

Von diesen energetischen „Unruheherden“ gehen über das Vegetative Nervensystem Informationen auf andere Körperbereiche über und lösen störfeldferne Beschwerden aus.

Jede chonische Erkrankung kann störfeldbedingt sein, jede Erkrankung oder Verletzung kann ein Störfeld hinterlassen. Jede Störfelderkrankung ist durch Ausschalten des Störfeldes heilbar.

Anwendungsgebiete


akute und chronischen Erkrankung wie:

  • Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgien
  • Schmerzen bei und nach Gürtelrose
  • Allergien/ Pseudoallergien
  • Chronische Kieferhöhlenbeschwerden
  • Chronische Mandelentzündungen
  • Schmerzen am Bewegungsapparat bei Bandscheibenschaden, Schleudertrauma, Hüftbeschwerden u.a.
  • Vegetative Regulationsstörungen
  • Biologische Tumortherapie
  • Nervenkompressionssyndrom (KTS)

Voraussetzung für eine gezielte und erfolgreiche neuraltherapeutische Behandlung sind eine gründliche Anamnese und Untersuchung und je nach Situation weitere schulmedizinsche Abklärungen.

Die neuraltherapeutische Behandlung ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und ist somit eine Privatleistung.Die Neuraltherapie wird analog der GOÄ (Gebührenordnungsposition für Ärzte) berechnet.

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